Die besten Macs zum Programmieren für Einsteiger!

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Möchte man Apps für den Apple Appstore programmieren kommt man nicht darum herum sich einen Mac zuzulegen. Doch gerade für Einsteiger stellt sich die Frage, welcher Mac der richtige ist und wieviel man ausgeben muss. Diese Frage möchte ich in diesem Beitrag beantworten und euch aus meiner Erfahrung sagen, welche Macs sich besonders eigenen und worauf ihr achten solltet und wie ihr Geld bei der Anschaffung sparen könnt.

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    Das große Speicherproblem beim Programmieren für den Apple Appstore

    Viele der Einsteigergeräte von Apple werden mit einer 128 GB SSD Festplatte ausgeliefert. Dies mag auf den ersten Blick als absolut ausreichend erscheinen, hat aber in der Praxis deutliche Auswirkungen auf den Komfort. Schuld daran ist der wirklich immense Speicherbedarf von Xcode. Programmiert man hier an mehreren Projekten gleichzeitig und nutzt verschiedene Funktionen, stiegt der Speicherbedarf schnell auf 60-80 GB aufwärts an. Hinzu kommt das Betriebssystem welches mit ca. 20 GB den Speicher füllt. Für Programme und Dokumente neben Xcode bleibt also nur wenig Speicher über. Neben den Einschränkung in der alltäglichen Nutzung führt dies bei Updates zu echten Problemen. Hier benötigt Apple in der Regel zur Durchführung von Betriebssystemupdates ungefähr 16-18 GB. Hat man diese nicht mehr Verfügbar muss man wohl oder übel damit beginnen Speicherplatz frei zu machen.

    Mobil oder an einem festen Standort?

    Die aller erste Frage die du dir stellen solltest ist, ob du mobil oder ausschließlich von Zuhause oder einem anderen festen Standort arbeiten möchtest. Falls du wirklich nur am Arbeitsplatz daheim oder im Büro an deiner App arbeiten möchtest ist es sinnvoll sich auf einen Mac mini oder iMac zu konzentrieren. Für alle anderen sollte eines der Mac Notebooks eher der Fall sein.

    Mac Mini

    Für die die keinen mobilen PC brauchen ist die Entscheidung zu treffen, ob ein mac mini oder eher ein iMac zu euch passt. Habt ihr bereits einen Bildschirm, Tastatur und Maus solltet ihr den Mac mini ernsthaft in Betracht ziehen. Dieser wurde 2018 neu aufgelegt und ist vor allem in Sachen Leistung seinem Vorgänger aus dem Jahr 2014 meilenweit überlegen. Ausgestattet ist er mit einem Intel i3 3,6 GHz Quad-Core (8. Gen), 8 GB DDR4 Arbeitsspeicher, einer Intel UHD Graphics 630 und einer 128 GB SSD Speicher auf PCIe Basis. Damit liefert er zum Programmieren von iOS Apps ausreichend Leistung und stellt eine solide Grundlage dar. Lediglich der knappe SSD Speicher mit 128 GB ist wie bereits beschrieben alles andere als optimal. Wer dies umgehen möchte kann für einen Aufpreis von 350 € auf einen Mac mini mit 256 GB SSD und 3,0 GHz 6‑Core Intel Core i5 Prozessor zulegen.

    Mac mini; Quelle: Apple

    iMac

    Wer keinen Bildschirm hat oder generell an einem Bildschirm mit integriertem Rechner interessiert ist, bekommt bei Apple mit dem iMac eine echte Ikone angeboten. In der Basisvariante ist die 21,5 Zoll Variante mit einem 2,3 GHz Dual‑Core Intel Core i5 Prozessor (7. Gen), 8 GB 2133 MHz Arbeitsspeicher, einer 1 TB Festplatte, einer Intel Iris Plus Graphics 640 und zwei Thunderbolt 3 Anschlüsse ausgestattet. Preislich schlägt dieser mit 1299 € zu Buche und steht von der reinen Rechenleistung hinter einem Mac mini. Interessierte sollten sich daher ernsthaft Gedanken machen, ob die nächst höhere Variante für 1499 € mit 3,6 GHz Quad‑Core Intel Core i3 Prozessor (8. Gen) und einer Radeon Pro 555X mit 2 GB GDDR5 Grafikspeicher. Wer es größer mag kann sich an den 27 Zoll Geräten orientieren. Hier ist die Basis-Variante für 2099 € mit 3,0 GHz 6‑Core Intel Core i5 Prozessor ( 8. Gen), 8 GB 2666 MHz DDR4 Arbeitsspeicher, 1 TB Fusion Drive, einer Radeon Pro 570X mit 4 GB GDDR5 Grafikspeicher, zwei Thunderbolt 3 Anschlüssen und einem Retina 5K P3 Display mit 5120 x 2880 Pixeln, absolut ausreichend.

    iMac
    iMac; Quelle: Apple

    Welches Notebook? MacBook Air oder MacBook Pro?

    Wer mobil arbeiten möchte hat bei Apple die Wahl zwischen MacBook Air und MacBook Pro. Beide kommen in der günstigen Variante mit 13 Zoll daher und haben damit eine gute Größe für das Arbeiten von Unterwegs. Preislich unterscheiden sich die Einsteiger-Modelle um satte 250 €. Dabei schlägt das MacBook Air mit 1249 € zu Buche. Hierfür bekommt man einen 1,6 GHz Dual‑Core Intel Core i5 Prozessor (8. Gen.), 8 GB 2133 MHz LPDDR3 Arbeitsspeicher, 128 GB SSD Speicher, Intel UHD Graphics 617 und 2 Thunderbolt 3 Anschlüssen. Leistungsstärker und damit unweigerlich teurer mit einem Preis von 1499 € kommt das MacBook Pro daher. Dieses liefert mit einem 1,4 GHz Quad‑Core Intel Core i5 Prozessor der (8. Gen) und einem Intel Iris Plus Graphics 645, spürbar mehr Leistung als das MacBook Air. Zum Programmieren von iOS App eignen sich prinzipiell beide Modelle, wobei das MacBook Pro hier mit seiner höheren Leistung deutlich die Nase vorne hat. Wem ein besonders leichtes und schmales Notebook haben möchte, wird sich für ein MacBook Air entscheiden, muss im Gegenzug aber auf spürbare Leistung verzichten. Ein Wehmutstropfen gibt es bei den Einsteiger-Modellen beider Varianten mit dem bereits besprochenen Problem mit geringer Speichergröße von 128 GB.

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    MacBook Pro; Quelle: Apple

    Wie kann ich beim Kauf sparen?

    Egal für welches Modell man sich bei Apple entscheidet, gilt, dass ein Mac immer eine teure Anschaffung ist. Angefangen mit dem Mac Mini startet man bei 899 €. Nach oben gibt es quasi keine Grenzen. Verglichen mit einen Windows PC ist sind dies stolze Preise und gerade für Anfänger, die ihre ersten Schritte machen wollen, stellt sich die Frage, ob es einem das Wert ist und wie man Geld bei der Anschaffung sparen kann.

    Gebrauchte Geräte

    Die einfachste Möglichkeit Geld weniger zu bezahlen ist es, sich ein gebrauchtes Gerät über Rebuy oder Apple Refurbished zu kaufen. Kauft man sich ein Notebook sollte man unbedingt nach Erhalt des MacBooks die Anzahl der bisherigen Ladezyklen überprüfen. Wie das funktioniert erfahrt ihr hier. Sollten hier schon viele Zyklen durchlaufen worden sein, empfiehlt es sich, von seinem Widerrufungsrecht Gebrauch zu machen, da je nach MacBook Akkus ab 139 € (Original) fällig werden können.

    Studentenrabatte

    Für Studenten gibt es einer weitere Möglichkeit Macs günstiger zu kaufen. Für Sie bietet Apple gesonderte Tarife an, wie 10% Rabatt und 1 Jahr Apple TV+ an. Vorrausetzung ist, dass der Student an einer der Teilnehmenden Universitäten studiert. Welche Universitäten am Apple Bildungsprogramm teilnehmen und ob du hiervon profitieren kannst, findest du ganz einfach auf dieser Apple Seite heraus.

    Preisvergleiche & Angebote

    Auf vielen Preisvergleich Portalen findest du immer wieder Angebote für günstige Macs. Zwar sind die Rabatte hier in der Regel nicht so hoch wie bei anderen Produkten, aber für viele Stores sind reduzierte Apple Produkte eine gute Möglichkeit ihren Umsatz zu steigern und die Bekanntheit des Stores zu erhöhen. Viele Plattformen bieten zusätzlich die Funktion an, bei besonders günstigen Angeboten für ein Wunschprodukt informiert zu werden. Dies eignet sich besonders, wenn ihr es nicht so eilig mit der Umsetzung habt.

    Fazit

    Verzichtet man auf ältere Modelle kann man eigentlich nicht so viel falsch machen. Bis auf das MacBook Air sind alle Modelle mit einer mehr als passablen Performance ausgestattet. Lediglich der geringe Speicher sollte im Hinterkopf behalten werden. Wer außer programmieren nichts mit seinem Mac machen möchte, wird hier relativ stressfrei hinkommen. Für alle anderen könnte es, aber mit der Zeit immer stressiger werden den knappen Speicher zu verwalten. Ich persönlich habe mit einem Mac mini der 2014er Varianten angefangen. Dieses hatte leider so wenig Leistung, das man zwar programmieren konnte, jedoch nur unter der Hinnahme von vielen Rucklern. Mit dem aktuellen Mac mini, gehören diese Probleme jedoch der Vergangenheit an, sodass ich hier eine uneingeschränkte Kaufempfehlung abgeben kann. Kurze Zeit nach dem Mac mini habe ich mir zusätzlich en MacBook Pro (2016) zugelegt. Die Leistung ist auch nach mehr als 2 Jahren mehr als ausreichend. Lediglich der mittlerweile nicht mehr ganz so durchhalte starke Akku macht Probleme.

    Meine Empfehlungen lauten daher Mac mini für Desktop und MacBook Pro für Mobiles Arbeiten.

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